Italien, Gardasee 2019, 23. Reisetag: Wer zu spät kommt…

Samstag, 21. September 2019

Gefahrene Tageskilometer: 649 km
von Lazise nach Mitterteich


Wir waren beide heute gegen 07:30 Uhr aufgestanden. In der Nacht hatte es sich im Wohnmobil auf 15 °C abgekühlt, so dass wir erst einmal die Heizung anschmissen.

Zum Frühstück besorgte uns Caroline je zwei Brezeln vom Market Camping Spiaggia D’Oro. Da wir jedoch heute zusammen dort waren, besorgte ich uns parallel eine Flasche Coca Cola und eine Flasche Lemon Soda. Und gemeinsam packten wir dann noch zwei Tüten Schokoladen-Cantuccini in den Einkaufswagen.

Zurück am Wohnmobil wurden wir ein letztes Mal vom Morgen begrüßt.

360-Grad-Foto

Nach dem Frühstück wusch Caroline das Geschirr ab. Zwischendurch arbeitete ich den Plan für das Frischwassersystem und das Grauwassersystem ab, um das Wohnmobil schon einmal winterfest zu machen. Wir verstauten alles und fegten und wischten dann das Wohnmobil aus.

Zwischendurch warfen wir immer mal wieder schnell einen Blick durch die Tür zum Gardasee. Die Zeit verging viel schneller als geplant und gegen 11:30 Uhr fuhren wir von den Auffahrkeilen und wendeten das Wohnmobil, damit die Fahrerseite tiefer stand und das Grauwasser vollständig aus dem Tank laufen konnte. Um 11:45 Uhr war dann der letzte Toilettengang und um 11:55 Uhr machten wir uns mit dem Wohnmobil auf zur Rezeption. Bezahlt hatte ich ja am Vortag.

Wir konnten uns leider nur von unseren Nachbarn neben uns verabschieden. Der Nachbar von gegenüber aus dem Kreis Nordfriesland war leider nicht zu sehen. Gerade er hatte uns einen tollen Tipp mit auf den Weg gegeben, dazu später mehr.

Abreise vom Campingplatz Camping Spiaggia d’Oro

Um 11:56 Uhr verließen wir den Campingplatz bei 21 °C und fuhren auf die Gardesana.

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Bis zum ersten Kreisverkehr ging es eher schleichend, aufgrund des typischen Verkehrs vor Lazise. Irgendwann hatten wir es auf die Schnellstraße und dann auf die Autobahn geschafft.

In Italien ging es zwischen Rovereto und Trento zeitweise nur stockend voran. Vor der Mautstelle Sterzing, dort zahlten wir 15,90 EUR, hatten wir ebenfalls eine kurze Wartezeit.

In Österreich hatten wir um 14:48 Uhr unseren ersten Toilettenhalt auf dem Parkplatz Nößlach, dort holten wir auch die Sandwiches und Getränke aus dem Kühlschrank nach vorne. Vor der Mautstelle Schönberg gab es dann noch einmal eine kurze Wartezeit.

Um 16:29 Uhr waren wir wieder in Deutschland. Es fand keine Einreisekontrolle in Bayern statt. Um 17:01 Uhr hatten wir unseren zweiten Toilettenhalt auf dem Parkplatz Seehamer See-Ost.

Unseren letzten Halt des Tages hatten wir um 20:03 Uhr. Hier kommt nämlich wieder unser Stellplatznachbar aus dem Kreis Nordfriesland ins Spiel: Er hatte uns den Campingplatz Großbüchlberg in Mitterteich empfohlen. Und so haben wir die Autobahn verlassen und ein paar Kilometer auf dunklen Wegen im Nirgendwo zurückgelegt.

Wir hatten Glück und ergatterten den letzten freien Stellplatz. Ich meldete uns an und zahlte 14,- EUR für die Nacht. Das Angebot, Brötchen für den nächsten Morgen zu bestellen, schlug ich aus, da wir noch nicht wussten, wann es weitergehen würde.

Abendessen im Restaurant Petersklause

Wir machten uns auf den Weg zum höher gelegenen Restaurant Petersklause, da es dort nur bis 21:00 Uhr warme Küche gab. Wir setzten uns an einen Tisch zu einem älteren grummeligen Herrn.

Caroline bestellte sich Käsespätzle in Butter geschwenkt mit Röstzwiebeln und Salat, ich bekam das panierte Schnitzel mit Pommes frites und Salat. Wir beide bekamen Alsterwasser Radler zu unserem Essen. Den Salat konnten wir uns selbst an einer Salatbar zusammenstellen.

Nach dem leckeren Essen gingen wir vom Restaurant Petersklause zurück zum Wohnmobil. Wir stellten die Heizung an und gingen schlafen.

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