28.08.20 – 30.08.20 Camping Schaalsee (Seedorf, Deutschland)

Der Campingplatz Camping Schaalsee liegt in Seedorf im Ortsteil Groß Zecher idyllisch direkt am Schaalsee.

Entfernung von zu Hause: 62 km
Webseite: http://camping-schaalsee.de/
Weitere Besuche: keine


Aktuelle Situation

Am Abend unserer Rückkehr von diesem Trip, dem 30.08.2020, würden es 243.305 († 9.300) bestätigte Fälle vom Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland sein (Quelle: https://de.statista.com/).

Es gilt während unseres Trips die Lesefassung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO) in Schleswig-Holstein mit den ab 29.08.2020 geltenden Änderungen. Der für uns relevante Paragraph 17 ist seit unserem Besuch in Grube nahezu unverändert geblieben und wird daher hier nicht noch einmal zitiert.

28.08.2020

Um 14:10 Uhr starteten wir vom Abstellplatz in Ahrensburg und fuhren über die Dörfer auf die B404. Kurz bevor wir dann später auf die Autobahn A24 abbiegen konnten, gerieten wir (ganze 3 Minuten lang) in zähflüssigen Verkehr zwischen Kuddewörde und Kasseburg. Ich erwähne ihn aber nur, um überhaupt irgendetwas von der Fahrt schreiben zu können.

Nach einer genau so kurzen Toilettenpause auf dem Parkplatz Roseburg, verließen wir die Autobahn bei Gudow und fuhren weiter über die Landstraßen.

Ankunft am Camping Schaalsee

Nach einer sehr engen Zielgeraden, in der uns glücklicherweise niemand entgegen kam, erreichten wir um 15:24 Uhr den Campingplatz Groß Zecher.

Ich ging zur Anmeldung, wo ich sehr freundlich empfangen wurde und erfuhr, dass wir statt dem in der E-Mail bestätigten Stellplatz Nummer 135 die Nummer 84 belegen würden, was ich aber nicht weiter schlimm fand, da ich weder den einen noch den anderen Stellplatz, geschweige denn den Campingplatz überhaupt kannte.

Die zwei Nächte mit später Abreise würden uns 34,00 EUR (2x 8,00 EUR Wohnmobil + 4x 4,50 EUR Person) kosten. Die späte Abreise und die Energiepauschale wurden uns nicht berechnet. Erstgenanntes vielleicht wegen des kleinen Fehlers, Letzteres weil wir keinen Landstrom benötigten.

Ich ging zurück zum Wohnmobil und wir fuhren auf den Platz. Der Wegweiser für unsere Nummer zeigte nach rechts, wohin wir dann (natürlich) auch abbogen, nachdem wir noch einmal kurz zurücksetzen mussten, um ein aus der Richtung kommendes Fahrzeug vorbeizulassen.

Um 15:37 Uhr warfen wir den Anker. Da wir noch etwas Frischwasser im Tank hatten, entfiel die Prozedur der Bunkerung, stattdessen holte ich die Auffahrkeile aus der Garage und begradigte das Wohnmobil.

Wir konnten von unserem Stellplatz den Schaalsee sehen, ebenso Dutzende von Wespen, die emsig ihre Arbeit verrichteten und nebenbei versuchten, uns das Wohnmobil abspenstig zu machen. Glücklicherweise haben wir Fliegengitter vor allen Öffnungen.

Gegen 16:30 Uhr warfen wir ein paar Käse-Krakauer des Landfleischers unseres Vertrauens in die Pfanne und kurze Zeit später auf unsere Teller.

Nach dem Abwasch verschwand Caroline mit einer Toilettenrolle zum Sanitärgebäude. Wir hatten in den Google-Rezensionen (von vor einem Jahr) gelesen, dass kein Toilettenpapier vorhanden sei. Dies scheint sich mittlerweile geändert zu haben.

Caroline kam nämlich mit der unbenutzten Toilettenrolle zurück. Ich dachte schon, die Toiletten seien komplett unbrauchbar, aber Caroline rief mir triumphierend zu, dass es nun doch Toilettenpapier gäbe. Sauber waren sie nach ihrem ersten Eindruck auch.

360-Grad-Foto

Nach dem Essen spielten wir ein wenig Karten (Skip-Bo und SKYJO), wobei ich bei Skip-Bo und Caroline bei SKYJO vorne lag.

Langsam ging die Sonne unter. Caroline verzog sich ins Bett. Ich folgte ihr, nachdem ich den Blogeintrag vom heutigen Tag fertiggestellt hatte.

29.08.2020

Gegen 01:00 Uhr wurde ich wach und machte mich auf den Weg, die Stille des stillen Örtchens zu genießen. Irgendwann kehrte ich zurück zum Wohnmobil und schlief erleichtert weiter.

Ich wurde gegen 06:00 Uhr erneut wach, machte mich fertig und auf den Weg zu einer kurzen Vorstellungsrunde des Platzes.

Vorstellung vom Camping Schaalsee

Der Campingplatz Camping Schaalsee schlängelt sich am Ufer des Schaalsees entlang und ist teilweise terrassenförmig angelegt.

Es gibt auf dem Campingplatz zwei Sanitärgebäude. Das Gebäude in unserer Nähe bestand aus Containern.

Es gibt einen Herren- und einen Damenbereich. Eine Tür führt jeweils zu den Toiletten und

zum Wasch- und Duschbereich. Beide Bereiche waren relativ sauber.

Hinter dem Gebäude den Containern befindet sich die Möglichkeit, den Fäkalientank zu leeren und ein Spülbecken für Geschirr. Beide sollte man möglichst nicht verwechseln.

Etwa 50 Meter von unserem Stellplatz entfernt befand sich eine Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile.

Der Abfallplatz ist vor der Schranke angesiedelt.

Für Kinder und Junggebliebene gibt es einen kleinen Spielplatz und

mehrere Badestellen. Es können auch Kanus geliehen werden.

Wer seinen Wohnwagen vergessen hat, kann sich hier einen mieten, sofern man nicht auch noch das Portemonnaie vergessen hat.

Mein Weg führte mich aus Neugier auch zum Stellplatz Nummer 135. Wer hatte ihn sich unter den Nagel gerissen und hatten wir uns verbessert oder verschlechtert mit unserem neuen Stellplatz?

Der Stellplatz selbst wäre etwas beengter und wuseliger, der See etwas näher gewesen. Es gab also keine eindeutige Antwort.

Ganz nebenbei habe ich natürlich auch ein paar Impressionen vom Schaalsee eingefangen. Dieses Bild entstand, als ich gerade den Abfallplatz und die enge Zufahrt zum Campingplatz eingefangen hatte. Die Sonne kam heraus und so hetzte ich schnell zurück zum Steg (beim Stellplatz 135).

Zurück am Steg fing ich die Morgenstimmung und die hinter den Bäumen hervorkommende Sonne ein.

Auf dem Weg zurück zum Wohnmobil gab es noch das ein oder andere Motiv zu entdecken.

Zurück an unserem Stellplatz, welcher scheinbar direkt an einer Art Kiosk, der aber geschlossen war, lag, verschwand ich schnell im Wohnmobil.

Ich entwickelte die Fotos und huschte dann noch einmal ins Bett. Der Schlaf war in der letzten Nacht doch ein wenig zu kurz gekommen.

Gegen 08:30 Uhr standen wir auf. Caroline füllte eine Flasche mit Frischwasser, damit wir Kaffee kochen konnten, dann gab es Frühstück.

Nachdem Caroline abgewaschen hatte, spielten wir bis zum Mittagessen Karten. Es gab Erasco Kartoffel-Topf mit Würstchen zusätzlich mit einer klein geschnippelten Käse-Krakauer vom Vortag.

Nach Essen und Abwasch spielten wir weiter. Wir versuchten uns auch an UNO, mussten aber feststellen, dass sich der Spaß zu zweit stark in Grenzen hält.

Am Abend, nachdem der Mond aufgegangen war und bevor ich ins Bett fiel, huschte ich noch einmal schnell zum Steg und machte eine Langzeitbelichtung. Gute Nacht!

30.08.2020

Um kurz nach 06:00 Uhr wurde ich wach, machte mich fertig und auf den Weg, noch etwas von der Morgenstimmung einzufangen.

Nachdem mir am ersten Steg jemand ins Bild gelaufen war, der ebenfalls die Stimmung genießen wollte, wechselte ich meine Position zu einem anderen.

Wo ich auch hin kam, flüchteten die Enten.

Die Sonne, die sich kurze Zeit später weniger schüchtern zeigte, war ein willigeres Modell.

Sie spiegelte sich im Wasser, so dass ich zwei Sonnensterne auf meinen Fotos hatte.

Auf dem zweiten Steg war ich ganz alleine und genoss die Stille. Es war nahezu windstill und das Wasser spiegelglatt. Alles war friedlich!

Mit mir und der Welt im Reinen ging ich zurück zum Wohnmobil, wo ich die Fotos entwickelte und ein Käffchen trank.

Etwas später wurde auch Caroline wach und machte sich fertig. Ich bereitete uns noch jeweils ein Tässchen Kaffee zu und wir frühstückten.

Nach dem Frühstück aktualisierte ich den Blog und wir räumten schon einmal ein wenig zusammen. Dann spielten wir wieder… Karten.

Abreise vom Camping Schaalsee

Gegen 14:00 Uhr waren wir abfahrbereit und fuhren zur Entsorgungsstation, um das Grauwasser abzulassen. Während das Grauwasser aus dem Tank lief, lief Caroline mit den Müllbeuteln bepackt Richtung Abfallplatz.

Sechs Minuten später sammelte ich Caroline wieder ein und wir machten uns auf den Rückweg. Wir kamen sehr gut durch und erreichten den Abstellplatz in Ahrensburg um 15:05 Uhr.

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