28.05.20 – 01.06.20 Campingplatz Porta del Sol (Grömitz, Deutschland)

Der Campingplatz Porta del Sol liegt im Grömitzer Ortsteil Lensterstrand und ist ca. 10-15 Gehminuten von der Ostsee entfernt. Wir hatten ihn schon mehrfach besucht, da meine Mutter dort einen Dauerstellplatz hat.

Entfernung von zu Hause: 83 km
Webseite: https://www.porta-del-sol.de/
Weitere Besuche: 08.06.201917.08.201902.10.2019 – heute – 11.09.2020


Nachdem meine Mutter Anfang der Woche ihren Wohnwagen bezogen hatte, besuchten wir sie nun für ein langes (und auch lange geplantes) Pfingstwochenende. Es war das erste mal seit Wochen, dass wir uns wieder sahen. Die Wettervorhersage versprach ein tolles Wetter.

Aktuelle Situation

Am Abend unserer Rückkehr von diesem Trip, dem 01.06.2020, würden es 183.594 († 8.531) bestätigte Fälle vom Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland sein (Quelle: https://de.statista.com/).

Wie vor jedem Trip in der letzten Zeit, erfolgte vor Fahrtantritt ein kurzer Blick in die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes. Diesmal warfen wir einen Blick in die Ersatzverkündung (§ 60 Abs. 3 Satz 1 LVwG) der Landesverordnung zur Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung (Verkündet am 16. Mai 2020, in Kraft ab 18. Mai 2020) des Landes Schleswig-Holstein. Für uns relevant ist der Paragraph 17:

§ 17 Beherbergungsbetriebe

(1) Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe gelten folgende zusätzliche Anforderungen:

1. Der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept;
2. die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 erhoben.

(2) Eine Absonderung nach § 30 Absatz 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes ist in Beherbergungsbetrieben unzulässig.

In der Begründung unter “B. Im Einzelnen” finden wir dann noch:

Zu § 17 (Beherbergungsbetriebe)

Die Vorschrift gilt für sämtliche Beherbergungsbetriebe: Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, Wohnmobilstellplätze, Campingplätze, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen. Für diese Betriebe gelten zunächst die allgemeinen Anforderungen des § 3:

– Einhaltung des Abstandsgebotes,
– Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
– Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
– an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
– sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Duschräume und Wellnessbereiche sind, mit Ausnahme von Toiletten, für den Publikumsverkehr zu schließen.

Werden gastronomische Dienste angeboten, gelten zudem die Anforderungen nach § 7.

Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen wie insbesondere Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen und Schullandheime dürfen auch wieder öffnen. Die Einschränkung, dass Gemeinschaftsräume und Duschen zu schließen sind, dürfte aber zu der Einschränkung führen, dass die Öffnung nur für Einzel- und Familienreisende in Betracht kommt, soweit die Zimmer mit Einzelsanitäranlagen ausgestattet sind.

Sämtliche Beherbergungsbetriebe müssen ein Hygienekonzept erstellen. Zudem sind die Kontaktdaten zu erheben. Für beides gelten die allgemeinen Vorgaben nach § 3.

Und? Auch schon in Urlaubsstimmung? Ein kurzer Anruf beim Campingplatz bestätigte uns: Toiletten waren geöffnet. Duschen und Waschkabinen würden geschlossen sein.

28.05.2020

Da ich noch einen Termin hatte, kamen wir etwas später los. Nachdem ich Caroline zu Hause eingesammelt hatte und wir am Wohnmobil angekommen waren, starteten wir um 18:39 Uhr den Motor. Wir kamen sehr gut durch, obwohl wir auf der Strecke durch zwei Baustellen mussten. In diesen beiden Nadelöhren würden in den nächsten Tagen noch viele Pfingsturlauber steckenbleiben. Als wir in den Mittelweg in Grömitz bogen, schickte Caroline ihrer Schwiegermutter eine kurze WhatsApp.

Ankunft am Campingplatz Porta del Sol

Um 19:42 Uhr standen wir vor der Schranke vom Campingplatz Porta del Sol. An der Tür der Rezeption fanden wir den Hinweis, dass Alfred Bereitschaft hatte und wählten seine Nummer. Zeitgleich war meine Mutter an der Schranke angekommen und ließ uns schon einmal auf den Platz, damit wir die Einfahrt nicht versperrten.

Und schon bog Alfred mit seinem Fahrrad um die Ecke. Wir gingen in die Rezeption und erledigten die ersten Formalitäten (u.a. Corona-Fragebogen). Dann begleitete er uns mit seinem Fahrrad zu unserem Platz. Wäre unser Wohnmobil nur ein wenig länger gewesen, hätten wir nicht auf den Platz rangieren können. Aber so hatten wir um 19:57 Uhr unsere Parkposition erreicht.

Ich holte unseren neuen GARDENA city gardening Terrassenschlauch 10 m aus der Garage und schloss ihn an. Der Wasseranschluss war etwa 8,00 m vom Wohnmobil entfernt, was auch die höchste Entfernung sein wird, welche der Schlauch aufgrund seiner Spiralform überbrücken kann. Caroline hielt den Schlauch fest, da er sehr gedehnt war und die Zugkräfte nicht auf die Anschlüsse wirken sollten. Nach wenigen Minuten hatten wir den Frischwassertank komplett gefüllt.

Was soll ich sagen? Es war ein sehr guter Kauf! So schnell waren wir noch nie fertig nach dem Wasser bunkern. Nachdem ich den Schlauch abgeklemmt hatte, musste ich ihn nur kurz hochhalten, damit dass Wasser aus dem Schlauch laufen konnte und schon war er wieder weggeräumt.

Abendessen vom Restaurant Portofino No. 2

Wir hatten uns zum Abendessen mit meiner Mutter verabredet. Während ich mich auf den Weg zu meiner Mutter machte, besorgte Caroline vom nahe gelegenen Restaurant Portofino No. 2 etwas zu Essen.

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Bald kehrte Caroline zurück. Sie hatte keinen Hunger, so dass meine Mutter und ich alleine aßen. In meinem Karton wartete die Pizza Mista (mit Salami, Vorderformschinken, Pilzen, Tomatensoße und Käse).

Es war ein netter Abend und gegen 22:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserem Wohnmobil. Dort angekommen, hüpften wir schnell in die Koje.

29.05.2020

Gegen 06:00 Uhr wachte ich auf, machte mich fertig und dann auf den Weg zu den Toiletten. Das Hygienekonzept vom Campingplatz Porta del Sol beinhaltete, dass alle Waschhäuser, die Spülmöglichkeiten für das Geschirr und die Toiletten geschlossen waren, bis auf eine Ausnahme: Die Toiletten im Damen-Tagesbereich waren nun 24 Stunden für alle geöffnet.

Ich machte mich also direkt auf zum Damen-Tagesbereich. Vor der Tür wurde ich darauf hingewiesen, den Mundschutz anzulegen und den Pfeilen im Inneren des Gebäudes zu folgen. Nachdem ich meine Geschäfte erledigt hatte, folgte ich den Pfeilen zum Waschbecken und nutzte es natürlich entsprechend. Nach Verlassen des Gebäudes desinfizierte ich mir noch mit dem zur Verfügung gestellten Mittel die Hände und spülte den Rachen.

Zurück im Wohnmobil schrieb ich ein paar Zeilen im Blog. Nachdem Caroline aufgestanden war, gab es Frühstück, handgebrühten Kaffee und Haferflakes mit Milch. Danach, kurz vor halb zehn, machte ich mich auf den Weg zur Rezeption, um zu bezahlen.

Dort angekommen, wartete ich zunächst vor der Tür, da nur ein Gast zur Zeit den Raum betreten durfte. Als ich an der Reihe war, ging ich hinein und bezahlte. Die vier Nächte mit später Abreise würden uns 96,00 EUR (3x 18,00 EUR Stellplatz + 6x 6,00 EUR Person + 3x 2,00 EUR Müllpauschale) kosten.

Als ich auf dem Rückweg auf die Rechnung sah, wunderte ich mich, dass nur drei Nächte berechnet waren. Dumm Ehrlich, wie ich bin, ging ich noch einmal zurück, um darauf hinzuweisen, dass uns ein Tag nicht berechnet war und wir ja vier Tage bleiben würden. Es handelte sich tatsächlich um einen Fehler. Netterweise wurden uns die 32,00 EUR, die wir zu wenig bezahlt hatten, erlassen.

Zurück am Wohnmobil machte ich noch ein Foto. Aufgrund des spitzen Winkels, des gegenüberliegenden Zaunes und der Länge unseres Wohnmobils, hatte ich am Vorabend ganz schön rangieren müssen. Nun aber standen wir auf einem ruhigen Plätzchen und genossen das schöne Wetter.

Abendessen vom Restaurant Delphi

Der Tag verlief planmäßig ruhig und entspannt. Gegen 16:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zu meiner Mutter… und nach einem kleinen Plausch, machte sich Caroline mit ihrer Schwiegermutter, auf zum Restaurant Delphi in Grömitz, um unser bestelltes Abendessen abzuholen.

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Caroline hatte das Gyros überbacken (Geschnetzeltes Fleisch vom Drehspieß in Soße, mit Champignons und Käse überbacken. Dazu Reis, Pommes frites & Salat) auf ihrem Teller. Auf meinem befand sich der Haus-Teller (Gyros, Steak, Schweinemedaillons, Hacksteak. Dazu Reis, Pommes frites, Salat & Tzatziki).

Es wurde wieder kurzweilig. Gegen 20:00 Uhr verabschiedeten wir uns und rollten zurück zu unserem Wohnmobil, wo wir den Abend ruhig ausklingen ließen.

30.05.2020

Um 04:00 Uhr wurde ich wach. Ich überlegte, ob ich aufstehen und ein paar Fotos von der morgendlichen Ostsee machen sollte. Nach einem ersten Blick aus dem Seitenfenster, sah einen grauen Himmel, was für meine geplanten Fotos nicht sehr vielversprechend war. Ich sah dann glücklicherweise noch aus dem Heckfenster und konnte am Horizont die Morgendämmerung und einen blauen Himmel ausmachen. Das überzeugte mich letztlich, doch aufzustehen.

Ich kletterte aus dem Bett und machte mich fertig. Ein Blick auf das Thermometer verriet mir 4 °C Außentemperatur.

Nachdem ich den Campingplatz Porta del Sol um 04:25 Uhr hinter mir gelassen hatte und auf der Straße stand, ging ich in Richtung Sonnenaufgang. Ich sah ein nebelverhangenes Feld und machte meine ersten Fotos.

Ich ging weiter in Richtung Ostsee und stand 10 Minuten später am ebenfalls nebelverhangenen Wasser. Trotz der frühen Uhrzeit war ich nicht der Einzige, der unterwegs war. Ein Boot war gerade gestartet, ein weiteres wurde zu Wasser gelassen und auf dem Parkplatz vor der Slipanlage wurden weitere Boote vorbereitet.

Nachdem ich meine Fotos von der morgendlichen Ostsee hatte, machte ich mich auf den Weg zurück zur Straße, da der Sonnenaufgang (heute um 04:52 Uhr) nahte und man von dem Feld einen guten Blick darauf hatte. Bald darauf tauchte die Sonne am Horizont auf und wieder drückte ich auf den Auslöser.

Langsam machte ich mich auf zurück zum Campingplatz, blickte noch einmal zurück und drückte ein letztes mal den Auslöser durch.

Ich ging jedoch am Wohnmobil vorbei, da ich noch eine Kleinigkeit erledigen wollte. Es hatte in der Umgebung des Campingplatzes ein paar Änderungen gegeben, die ich kurz fotografieren und im Blog dokumentieren wollte.

Ich hatte bei unserem letzten Besuch schon einmal angedeutet, dass es unklar war, ob es den “Euer Ostseemarkt”, wo wir immer unsere Brötchen gekauft hatten, in der bisherigen Form weiterhin geben wird. Wird es nicht. Er musste leider seine Pforten schließen, wie am 07.12.2019 bei Facebook angekündigt wurde.

Auch den Verkaufswagen von Fischfeinkost Mandy & Moritz würde es nicht in der bisherigen Form geben. Die Beiden sind ein paar Meter weiter zum AHOI Camping Resort gezogen und betreiben dort ihr neues Bistro “Bei Mandy & Moritz”.

Noch ein paar Meter weiter gibt es noch etwas neues in Grömitz, den Wohnmobilpark “Achtern Diek”, der seit dem 18. Mai geöffnet hat. Es ist Platz für 154 Wohnmobile. Auf der Homepage wird laufend die Belegung aktualisiert, so dass man schon vor Fahrtantritt weiß, ob eine Anfahrt Sinn macht. Über das Pfingstwochenende kann man das eindeutig verneinen. Wir werden den Platz außerhalb der Saison mal besuchen und Euch vorstellen.

Zurück im Wohnmobil machte ich noch ein 360-Grad-Foto von unserem Stellplatz und fing an, die Fotos zu entwickeln. Eigentlich hatte ich mich noch einmal schlafen legen wollen, was ich aber nach einer halben Stunde abbrach. Ich war schon zu wach gewesen.

360-Grad-Foto

Nachdem Caroline aufgestanden war, frühstückten wir. Caroline las den Vormittag in ihrem Buch, während ich weiter die Fotos entwickelte. Was uns auffiel war das geschäftige Treiben auf dem Campingplatz. Neben uns wurden Steine hämmernd und klopfend verlegt und laut kreischend zugeschnitten. Immer wieder konnte man einen Rasenmäher brummen hören und fuhr ein knatternder Traktor mit einem scheppernden Anhänger voller Gartenabfälle oder Sperrmüll vorbei. Das ist eindeutig ein großer Nachteil von einem Campingplatz mit hohem Dauercamperanteil. Alle haben immer etwas zu bauen und zu tun.

Abendessen vom Restaurant Portofino No. 2

Am frühen Nachmittag gingen wir zu meiner Mutter. Caroline besorgte uns etwas vom Restaurant Portofino No. 2. Für sich die Spaghetti Carbonara (mit Vorderformschinken und Eigelb in Sahnesoße) und für mich Calamares frites (mit Remouladensoße, Pommes Frites und gemischtem Salat). Was soll ich schreiben? Ich war sehr enttäuscht. Die Remouladensoße fehlte und die Pommes frites waren zu kurz frittiert worden. Das geht deutlich besser! Glücklicherweise hatte meine Mutter eine Tube Remoulade im Kühlschrank, so dass ich die Calamares frites nicht trocken essen musste.

Nach einem Abend mit vielen alten Geschichten, machten wir uns um 19:30 Uhr wieder auf den Weg zum Wohnmobil, wo wir den Start der SpaceX im Stream sehen wollten. Leider schienen am Abend viele andere auch über das Mobilfunknetz ins Internet zu gehen, da die Verbindung sehr schlecht war und wir letztlich den Versuch abbrachen.

Müde gingen wir bald schlafen.

31.05.2020

Am nächsten Morgen wachte ich um 06:00 Uhr auf. Ich setzte mich an den Tisch und schrieb den Blogeintrag vom Vortag. Nachdem ich fertig war, hüpfte ich wieder ins Bett und schlief noch einmal, bis ich dann gegen 10:00 Uhr mit Caroline aufstand und wir frühstückten.

Abendessen vom Restaurant Delphi

Der Tag verlief mal wieder entspannt. Gegen 16:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zu meiner Mutter und gegen 17:00 Uhr machten sich Caroline und ihre Schwiegermutter auf den Weg zum Restaurant Delphi in Grömitz, um unser bestelltes Essen abzuholen.

Caroline hatte sich für den Kinderteller Gyros (mit Pommes frites und Tzatziki) entschieden. Für mich brachte sie den Kanoni-Teller (Steak, Gyros, Hacksteak, dazu Reis, Pommes frites, Salat &Tzatziki) und Peperoni (gegrillt, mit Knoblauchsauce) mit.

Um kurz nach 21:00 Uhr machten wir uns nach einem lustigen Abend auf den Weg zurück zum Wohnmobil und gingen schlafen.

01.06.2020

Gegen 07:00 Uhr standen wir auf und machten uns fertig. Ich leerte den Fäkalientank und reinigte unser Bad. Dann räumten Caroline und ich noch ein paar Sachen weg, bevor wir gegen 09:00 Uhr frühstückten.

Abendessen vom Restaurant Portofino No. 2

Wir gingen mal wieder alles ganz entspannt an und genossen den letzten Tag auf dem Campingplatz und das gute Wetter. Gegen 14:00 Uhr war das Wohnmobil abfahrbereit und alles weggeräumt. Statt loszufahren, ging Caroline zu meiner Mutter und ich zum Restaurant Portofino No. 2, um noch einmal etwas zu Essen abzuholen.

Für Caroline holte ich die Spaghetti Carbonara (mit Vorderformschinken und Eigelb in Sahnesoße) und für mich die Pizza Frutti di mare (mit Meeresfrüchten, Knoblauch, Tomatensoße und Käse).

Abreise vom Campingplatz Porta del Sol

Gegen 16:30 Uhr verabschiedeten wir uns von meiner Mutter und gingen zurück zum Wohnmobil. Wir machten einen kurzen Schwenk zum Abfallplatz und entsorgten dort die leeren Pizzakartons (meine Mutter hatte natürlich, wie schon die Tage zuvor, auch etwas gegessen). Da dort gerade ein Mitarbeiter vom Campingplatz für Ordnung sorgte, sprach ich ihn an und meldete unsere Grauwasserentsorgung an.

Wir gingen weiter zu unserem Wohnmobil und ich manövrierte aus dem engen Stellplatz. Ich hatte nur wenige Zentimeter auf jeder Seite zwischen mir und den Zäunen. Da passte kein Blatt Papier dazwischen – quasi.

Ich fuhr weiter bis vor das Sanitärgebäude, wo sich der Schacht für das Grauwasser befand. Natürlich auf der falschen Seite, so dass ich auch hier erst einmal wenden musste. Einfach kann jeder… Ich parkte das Wohnmobil mit dem Auslass über dem Schacht und öffnete ihn, nachdem der Mitarbeiter die Schachtabdeckung entfernt hatte.

Nachdem das ganze Grauwasser abgelassen war, fuhren wir zur Schranke bei der Rezeption und gaben unsere Schranken- und Waschhauskarten ab.

Um 16:50 Uhr verließen wir den Campingplatz Porta del Sol und machten uns auf den Weg Richtung Heimat. Kurze Zeit später hatten wir den ersten stockenden Verkehr zwischen Albersdorf und Bliesdorf. Grund dafür war eine Bedarfsampel in Bliesdorf. Wir fuhren weiter und auf die Autobahn A1. Schon an der nächsten Abfahrt “Neustadt in Holstein – Mitte” wurden wir von unserem TomTom wieder heruntergeleitet, da vor zahlreichen Staus auf unserer ursprünglichen Route mit mehr als 20 Minuten Verzögerung gewarnt wurde. Wir fuhren durch zahlreiche Dörfer und erst wieder hinter den Staus bei Lübeck-Moisling auf die A1.

Die Umfahrung des Staus kostete uns nur 5 km. Um 18:18 Uhr erreichten wir unseren Abstellplatz.

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