21.08.20 – 23.08.20 Campingplatz Blank-Eck (Gremersdorf, Deutschland)

Der Campingplatz Blank-Eck liegt in Gremersdorf im Ortsteil Neuteschendorf direkt an der Ostsee. Er grenzt an den Truppenübungsplatz Putlos. Falls jemand jetzt ein Déjà-vu haben sollte: Als wir im Juli den Campingplatz Triangel besucht hatten, befanden wir uns auf der andere Seite des besagten Militärgeländes.

Aufmerksam geworden sind wir über einen sehr positiven Erfahrungsbericht in einer Facebook-Gruppe bezüglich des Umganges mit Menschen mit einer Behinderung.

Entfernung von zu Hause: 95 km
Webseite: https://www.campingblank-eck.de/
Weitere Besuche: keine


Aktuelle Situation

Am Abend unserer Rückkehr von diesem Trip, dem 23.08.2020, würden es 234.494 († 9.276) bestätigte Fälle vom Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland sein (Quelle: https://de.statista.com/).

Es gilt während unseres Trips die Lesefassung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO) in Schleswig-Holstein mit den ab 19.08.2020 geltenden Änderungen. Der für uns relevante Paragraph 17 ist seit unserem Besuch in Grube nahezu unverändert geblieben und wird daher hier nicht noch einmal zitiert.

21.08.2020

Wir verließen unseren Abstellplatz in Ahrensburg um 14:07 Uhr. Die Außentemperatur betrug 22 °C bei sehr schwüler Luft und leichtem Regen.

Der Regen wurde etwas stärker, während wir auf die Autobahn A1 fuhren. Wir kamen gut durch und hatten lediglich Höhe Lübeck-Moisling eine Verzögerung aufgrund einer Baustelle.

Ankunft am Campingplatz Blank-Eck

Um 15:31 Uhr erreichten wir den Campingplatz Blank-Eck. Die anreisenden Fahrzeuge stauten sich bis auf die Straße, so dass wir hinter einem Wohnwagengespann im Halteverbot warten mussten und den Unmut so manchen Autofahrers auf uns zogen.

Ich machte mich auf den Weg zur Anmeldung. Dort angekommen betrat ich, natürlich mit obligatorischer Mund-/Nasenbedeckung, den Raum. Den Corona-Anmeldebogen hatten wir auf der Homepage heruntergeladen, zu Hause ausgefüllt und mitgebracht.

Die zwei Nächte mit Abreise bis 12:00 Uhr würden uns 43,80 EUR (2x 10,90 EUR Wohnmobil + 4x 4,50 EUR Person + 2x 2,00 EUR Strom/Müllgebühren) kosten. Wir hatten einen Stellplatz im Bereich Steilküste I. Da wir eine Anzahlung in Höhe von 50,- EUR bei unserer Reservierung geleistet hatten, musste ich nichts bezahlen; wobei auch erst bei unserer Abreise abgerechnet würde.

Ich kehrte zum Wohnmobil zurück und grüßte freundlich die griesgrämig dreinblickenden Autofahrer, die sich an unserem Wohnmobil vorbeiquetschten. Wir fuhren an die Schranke ran, welche sich wie von Geisterhand öffnete.

Die Stellplätze an der Steilküste sind ganz am Ende des Campingplatzes, und wieder waren wir froh, dass wir nur einen Kastenwagen über den Platz manövrieren mussten und keinen Liner.

Wir suchten uns einen freien Stellplatz in dem gut belegten Bereich und warfen um 15:46 Uhr den Anker.

Während Caroline die sanitären Einrichtungen inspizierte, schnappte ich mir eine Gießkanne und holte von der wenige Meter entfernten Wasserstelle ca. 60 Liter Wasser. An den Landstrom schlossen wir uns aus Bequemlichkeit nicht an.

Überall in dem Bereich lagen kreuz und quer Verlängerungskabel, was wohl der geringen Anzahl an Landstromanschlüssen geschuldet war. Zwar sind die Kabel dafür ausgelegt, dass mal ein Fahrzeug darüber fährt, gut kann das auf Dauer allerdings nicht sein.

Am späten Nachmittag brieten wir uns Würstchen in der Pfanne. Diesmal allerdings nicht mit der Kochplatte vor unserem Wohnmobil, sondern mit Deckel auf unserem Gasherd. Das Wetter war uns etwas zu unbeständig. Dank des Deckels hielten sich die Fettspritzer in Grenzen.

Es gab die Hälfte des Salzbrenner Grill-Mix, bestehend aus Grillbratwurst, Schinkenwurst und Currybratwurst. Dazu gab es den Feinen Nudelsalat von Homann.

Nach dem Essen gab es ein kleines Skip-Bo-Match, welches ich knapp für mich entscheiden konnte. Als gegen 20:15 Uhr langsam die Sonne unterging, machte ich mich auf den Weg zum Strand, um noch ein paar Impressionen einzufangen.

Im Gegensatz zu den morgendlichen Zeiten, zu denen ich sonst fotografierte, war am Abend noch sehr viel Betrieb. Ich musste aufpassen, dass es kein Badegast oder eines der nackt herumlaufenden Kinder mit auf das Foto schaffte oder mich jemand mit einem Spanner verwechselte und die Menge mich lynchte.

Ich kehrte unverletzt zurück zum Wohnmobil und…

machte noch ein paar Fotos herunter von der Steilküste, bevor ich wieder nach drinnen verschwand.

Es wurde schnell dunkel und wir zogen uns in das warme Bett zurück. Dadurch, dass wir im Schlafbereich die Fenster geöffnet hatten, war es relativ erträglich.

22.08.2020

Etwa gegen 03:00 Uhr machten sich Grill-Mix, Nudelsalat oder beide bemerkbar. Ich zog mir etwas über und stolperte mit einer Taschenlampe bewaffnet in der Dunkelheit den Weg zum Sanitärgebäude herunter, wobei ich einige Hasen aufschreckte… Waren das Augen dort in der Hecke?

Irgendwann kehrte ich erleichtert zum Wohnmobil zurück und schlief weiter. Gott-sei-Dank hatte es nicht geregnet.

Gegen 06:15 Uhr wurde ich wieder wach und machte mich fertig. Es zog mich noch einmal zum Sanitärgebäude und den Toiletten, was ich gleich mit einer kurzen, morgendlichen Vorstellungsrunde verknüpfte.

Vorstellung vom Campingplatz Blank-Eck

Es gibt zwei Sanitärgebäude auf dem Campingplatz. Unser Stellplatz befand sich in der Nähe zum Gebäude II.

Über einen kleinen Eingangsbereich gelangt man zu den Herrentoiletten und…

zum Waschbereich mit Waschbecken und Duschen. Duschen kostet 0,50 EUR/4 Minuten. In beiden Bereichen deuten Absperrbänder darauf hin, dass hier ein Hygienekonzept wegen Corona umgesetzt wurde.

Über einen Seiteneingang gelangt man in den Raum mit den Spülbecken und Waschmaschinen.

Vor dem Sanitärgebäude befindet sich die Ver- und Entsorgung für Wohnmobile und der Fäkalien-Ausguss. Obwohl er auf dem Platzplan mit “Chemietoilettenentsorgung” bezeichnet wird, findet sich dort ein Schild mit dem Hinweis: “Bitte keine Chemie”?

Etwa mittig auf dem Campingplatz befinden sich eine Grillhütte,

ein Beach-Volleyballfeld, ein Bolzplatz und ein Spielplatz.

Dahinter befindet sich, etwas versteckt, die Wertstoffsammlung.

Im Eingangsbereich befinden sich die Rezeption, ein SB-Markt und das Restaurant Blank Eck Strandküche.

Wie eingangs schon erwähnt, befindet sich der Campingplatz neben dem Truppenübungsplatz Putlos, was auch durch das ein oder andere Warnschild angedeutet wird.

Gleich daneben finden sich die weniger militärisch anmutenden Strandbereiche.

Der Weg führte mich an der Ostsee entlang zurück zur Steilküste. Ein schmaler Trampelpfad führt nach oben zu den Stellplätzen.

Zurück im Wohnmobil, entwickelte ich, nachdem ich vergeblich versucht hatte noch etwas zu schlafen, die Fotos und schrieb den Blogbeitrag. Dabei trank ich einen Becher Kaffee und hörte Caroline beim Schnarchen zu.

Kurze Zeit später wurde sie wach, machte sich fertig und wir frühstückten.

Es war ein entspannter Tag. Während wir am Nachmittag Skip-Bo spielten, wurde es draußen stürmischer und ab und zu regnete es kurz. Ich nutze einen trockenen Moment, huschte schnell zur Steilküste und machte ein Foto von der gegen die Wolken kämpfenden Sonne.

Gegen 16:00 Uhr gab es die Reste vom Salzbrenner Grill-Mix und dem Feinen Nudelsalat von Homann. Die Würstchen hatten wir wieder im Wohnmobil zubereitet.

Zum Sonnenuntergang verließ ich noch einmal das Wohnmobil, um ihn von der Steilküste einzufangen. Da bemerkte ich einen Regenbogen über dem Campingplatz, der aber von unserer Position nicht so gut zu sehen war.

Ich musste mich entscheiden: Regenbogen oder Sonnenuntergang? Der Sonnenuntergang gewann, zumal mir so schnell kein passender Vordergrund für den Regenbogen einfiel.

An der Steilküste angekommen, es sind ja auch nur wenige Meter, machte ich meine Fotos.

Nachdem die Sonne untergegangen war, wurde es schnell dunkel und wir verzogen uns ins Wohnmobil: ich vor das Notebook, Caroline ins Bett. Ich folgte ihr, nachdem ich die Fotos entwickelt hatte.

23.08.2020

Ich wachte am nächsten Morgen gegen 06:00 Uhr auf, machte mich fertig und ein letztes mal auf den Weg zur Ostsee. Es war etwas frischer geworden, aber trocken.

Dort angekommen, machte ich ein paar Fotos von der Ruhe am Morgen und ging dann über den Trampelpfad an der Steilküste zurück zum Wohnmobil.

Es folgt noch ein kleiner Blick auf unseren Stellplatz im Bereich Steilküste I.

360-Grad-Foto

Caroline wachte kurze Zeit später auch auf, machte sich fertig und gewann beim Verlassen des Bades die Erkenntnis, weshalb man, wenn man billig kauft, doppelt kauft.

Wie wir schon bei der Halterung der Arbeitsplattenverlängerung festellen mussten, verbaut Pössl gerne Kunststoff statt Metall. So wurde auch der Türknauf der Badtür komplett aus Kunststoff hergestellt, war nun abgebrochen und Caroline im Bad eingesperrt.

Ich befreite Sie nach kurzem Zögern und schraubte das defekte Kunstoffteil ab. Dann bestellte ich einen Ersatzknauf bei eBay für 17,- EUR.

Die Rezeption war ab 09:00 Uhr besetzt. Ich stand wenige Minuten später am Tresen um abzurechen. Aufgrund unserer Anzahlung bekamen wir 6,20 EUR zurück.

Abreise vom Campingplatz Blank-Eck

Zurück im Wohnmobil räumten wir alles auf und zusammen. Richtig: Wir hatten heute gar nicht gefrühstückt.

Nachdem Caroline den Abfall weggebracht hatte, fuhren wir zur Entsorgungsstation, ließen das Grauwasser ab und leerten den Fäkalientank.

Um 10:16 Uhr verließen wir den Campingplatz. Wir hatten auf der Autobahn A1 zwei kurze Verzögerungen. Die Baustellen bei Lübeck und Ahrensburg kosteten uns jeweils ein paar Minuten. Wir tankten in Bargteheide noch einmal voll und erreichten um 11:48 Uhr den Abstellplatz.

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