11.09.20 – 13.09.20 Campingplatz Porta del Sol (Grömitz, Deutschland)

Der Campingplatz Porta del Sol liegt im Grömitzer Ortsteil Lensterstrand und ist ca. 10-15 Gehminuten von der Ostsee entfernt. Wir hatten ihn schon mehrfach besucht, da meine Mutter dort einen Dauerstellplatz hat.

Entfernung von zu Hause: 83 km
Webseite: https://www.porta-del-sol.de/
Weitere Besuche: 08.06.201917.08.201902.10.201928.05.20 – heute


Caroline war dieses Wochenende leider verhindert, so dass ich mich dieses Mal alleine auf den Weg nach Grömitz machte, um meine Mutter zu besuchen. Endlich würde ich das Bett mal ganz für mich alleine haben. Ich verrate aber nicht zu viel, wenn ich verrate, dass ich das Bett viel lieber geteilt hätte.

Aktuelle Situation

Am Abend unserer Rückkehr von diesem Trip, dem 13.09.2020, würden es 261.737 († 9.354) bestätigte Fälle vom Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland sein (Quelle: https://de.statista.com/).

Es gilt während unseres Trips die Ersatzverkündung (§ 60 Abs. 3 Satz 1 LVwG) der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Verkündet am 1. September 2020, in Kraft ab 2. September 2020) in Schleswig-Holstein. Der für uns relevante Paragraph 17 ist seit unserem Besuch in Grube nahezu unverändert geblieben und wird daher hier nicht noch einmal zitiert.

11.09.2020

Gegen 14:04 Uhr startete ich den Motor und machte mich auf den Weg in Richtung Autobahn A1. Nachdem ich das Ziel eingegeben hatte, fragte mich unser TomTom, ob ich eine 5 Minuten kürzere, alternative Strecke bevorzugen würde, was ich natürlich bestätigte.

Als ich dann kurz hinter Ahrensburg nach rechts auf die alternative Strecke gelotst werden sollte, fuhr ich stur geradeaus weiter, da ich nicht über die Dörfer zur Autobahn wollte. Es sollte nicht wieder so ein Desaster werden, wie auf unserer Hinreise zum Wildpark-Camping Schwarze Berge. Es ist gut, wenn man auch mal eigene Entscheidungen trifft.

Keine Minute später stand ich im Stau. Die nächste Viertelstunde quälte ich mich durch den zähflüssigen Verkehr zur Autobahnauffahrt und verfluchte mich und das TomTom.

Endlich auf der Autobahn angekommen, ging es relativ flott weiter. Lediglich eine Baustelle bei Lübeck warf mich noch einmal ein paar Minuten zurück.

Ankunft am Campingplatz Porta del Sol

Um 15:28 Uhr erreichte ich den Campinplatz Porta del Sol und blieb vor der geschlossenen Schranke stehen. Ich stieg aus und betrat (wie immer mit Mund-/Nasenbedeckung) die Rezeption.

Während sich hinter unserem Wohnmobil eine kleine Schlange bildete, da niemand mehr daran vorbeikam, füllte ich tiefenentspannt den Corona-Fragebogen und die Anmeldung für die Ostseecard (Kurtaxe) aus. Ich lies mich durch das unregelmäßige verzweifelte Hupen nicht aus der Ruhe bringen. Die zwei Nächte mit später Abreise würden mich 58,00 EUR (2x 18,00 EUR Stellplatz + 2x 6,00 EUR Person + 2x 2,00 EUR Müllpauschale + 2x 3,00 EUR Kurtaxe) kosten. Ich bekam meine Rechnung und eine Karte für das Sanitärgebäude ausgehändigt.

Nachdem ich alles erledigt hatte, stieg ich ins Wohnmobil und fuhr unter Jubel und Applaus der Wartenden auf den Platz. Um 15:38 Uhr warf ich den Anker, holte ihn allerdings kurze Zeit später wieder ein, setzte auf den richtigen Stellplatz B281 um und warf ihn um 15:45 Uhr noch einmal. Irgendwie hatte ich mich in der Reihe vertan.

Nachdem ich mich umgezogen hatte – ich war in meiner Arbeitskleidung losgefahren – machte ich mich auf den Weg zum Dauerstellplatz meiner Mutter. Dort angekommen klönten wir ein wenig.

Abendessen vom Restaurant Delphi

Gegen 16:50 Uhr riefen wir beim Restaurant Delphi an und bestellten etwas zu Essen. Zwanzig Minuten später saßen wir im Auto auf dem Weg zum Restaurant.

Dort angekommen, parkten wir das Auto und ich holte unser Essen ab.

Wieder zurück am Wohnwagen aßen wir. Ich hatte mich für den Meteora-Teller (Fleischspieß und Gyros dazu Reis, Pommes frites, Tzatziki und Salat) entschieden. Dazu trank ich einen mehrere Federweißer.

Nach dem Essen klönten wir, bis ich gegen 20:00 Uhr zurück zum Wohnmobil ging. Ich schrieb noch ein paar Zeilen in den Blog und ging dann schlafen.

12.09.2020

Gegen 05:00 Uhr wurde ich wach und machte mich fertig. Der Federweißer forderte seinen Tribut und so kam ich erst nach einer halben Stunde von den Toiletten zurück zum Wohnmobil.

Ich legte mich noch einmal schlafen und stand erst gegen 08:00 Uhr auf.

Um 10:00 Uhr ging ich zu meiner Mutter, wo ein leckeres Lachsfrühstück auf mich wartete.

Kurz nach 12:00 Uhr hörten wir das Bimmeln des Eishörnchens. Ich ging die wenigen Meter zum Eiswagen und holte uns je einen Becher Eis. In meinem Eisbecher landeten Mango Sorbet, Vanille-Heidelbeer und Quark-Orange.

Nach dem leckeren Eis machte meine Mutter ihre Hunderunde, während ich zurück zum Wohnmobil ging. Ich füllte etwas Scheibenwaschwasser nach und klopfte die Fußmatte aus dem Fahrerhaus aus.

Gegen 15:00 Uhr war ich wieder mit meiner Mutter verabredet… zum Klönen.

Kurz nach 17:00 Uhr machten wir uns noch einmal auf zum Restaurant Delphi. Es hatte gerade angefangen zu regnen.

Als wir kurze Zeit später wieder zurück im Wohnwagen waren, lag auf meinem Teller der Delphi-Spieß (Zwei Schweinefilets, Hacksteak und Rumpsteak in einer Sauce Hollandaise-Variation (scharf) dazu Reis, Pommes frites und Salat), dazu trank ich ein Radler Alsterwasser.

Nach dem Abendessen saßen wir noch ein wenig zusammen, bis ich um 20:00 Uhr wieder im Wohnmobil verschwand, den Blogeintrag schrieb und schlafen ging.

13.09.2020

Gegen 06:00 Uhr wachte ich auf, machte mich fertig und auf den Weg zur Ostsee. Schließlich mussten die 6,- EUR Kurtaxe, die sie mir abgeknüpft hatten, irgendeinen Zweck erfüllen.

Ich machte ein paar Fotos von der Morgendämmerung, …

dann ging ich den Strand entlang, bis mich ein Bauwerk am Randgraben aufhielt.

Langsam kam die Sonne raus und ich machte mich wieder auf den Weg zurück zum Wohnmobil.

360-Grad-Foto

Ich leerte den Fäkalientank, räumte schon einmal alles zusammen und entwickelte die Fotos.

Gegen 10:00 Uhr machte ich mich auf den Weg zu meiner Mutter, wo es wieder ein leckeres Lachsfrühstück gab (quasi Resteessen).

Und als das Eishörnchen wieder bimmelte, gab es Eis für uns. In meinem Becher fanden sich diesmal Haselnuss, Nuss Nougat Pralineé und Cookies.

Abfahrt vom Campingplatz Porta del Sol

Gegen 15:30 Uhr machte ich mich auf den Weg zur Rezeption, um die Karte für das Sanitärgebäude abzugeben. Ich musste ein wenig warten, da coronabedingt immer nur ein Gast zur Zeit den Raum betreten durfte und jemand schneller gewesen war.

Nachdem ich die Karte abgegeben hatte, ging ich zum Wohnmobil und fuhr um 15:56 Uhr vom Stellplatz und Campingplatz.

Bis auf den obligatorischen Stau in der Baustelle bei Lübeck kam ich gut durch. Ich machte noch einen kurzen Halt um vollzutanken und erreichte den Abstellplatz um 17:26 Uhr.

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