02.10.19 – 04.10.19 Campingplatz Porta del Sol (Grömitz, Deutschland)

Nachdem wir zurück aus Italien waren, führte uns unser erster Weg Trip zum Campingplatz Porta del Sol, auf dem meine Mutter ihren Dauerstellplatz hat.

Der Campingplatz liegt im Grömitzer Ortsteil Lensterstrand und ist ca. 10-15 Gehminuten von der Ostsee entfernt. Wir hatten ihn hier und hier schon einmal besucht.

Entfernung von zu Hause: 95 km
Webseite: https://www.porta-del-sol.de/
Weitere Besuche: 08.06.201917.08.2019 – heute – 28.05.202011.09.2020


02.10.2019

Um 17:09 Uhr, kurz nach meinem Feierabend, machten wir uns auf den Weg an die Ostsee. Es war leicht bewölkt aber sonnig bei 14 °C. Wir kamen gut durch. Die Autobahnabfahrt Neustadt / Pelzerhaken war aufgrund einer Baustelle gesperrt und so mussten wir die nachfolgende Abfahrt nehmen. Wir fuhren Lensahn ab und kamen ein wenig später als sonst über Cismar in Grömitz an.

Ankunft am Campingplatz Porta del Sol

Da der Campingplatzbetreiber um 17:00 Uhr Feierabend gemacht hatte, öffnete uns meine Mutter die Schranke. Die Karten hatte sie nachmittags für uns besorgt. So kurz vor dem Ende der Saison war nicht mehr so viel los. Wir hatten die freie Auswahl und stellten uns auf einen hübschen Platz. Um 18:28 Uhr hatten wir die Parkposition erreicht. Es waren nur noch 11 °C.

Abendessen im Restaurant Syrtaki

Völlig ausgehungert machten wir uns direkt mit meiner Mutter auf den Weg nach Grömitz, etwas zu essen. Meine Mutter steuerte ihr Auto und das Restaurant Syrtaki an. Das Restaurant war recht leer, so hatten wir keine Schwierigkeiten, einen Platz zu bekommen.

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Das Restaurant bot auch ein Buffet an. Die dort angebotenen Speisen weckten allerdings nicht unser Interesse, so dass wir uns für à la carte entschieden.

Caroline wählte das Gyros überbacken mit Käse und einer leichten Cremesauce, dazu Reis und einen gemischten Salat. Ich bekam Gyros, Suzukaki und Suflaki, dazu Reis, Zaziki und einen gemischten Salat. Wir tranken dazu ein Radler Alsterwasser. Meine Mutter lassen wir an dieser Stelle einfach in Ruhe essen.

Mein Schüsselchen mit Zaziki hatte sich schnell geleert, daher bestellte ich noch eine Portion nach. Flexibel, wie manche Restaurants sind, bekam ich dies:

Nummer 5 der Speisekarte: Zaziki, Jogurt mit Gurke, frischem Knoblauch und Dill mit Olivenöl verfeinert zu 4,70 EUR.

Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass ich nur ein Drittel der “Portion” geschafft habe. Da wir leider auch kein Brot zu unserem Essen bekommen hatten und ich mich nach der Erfahrung mit der Portion Zaziki nicht getraut hatte, eine Portion Brot zu bestellen (genau genommen war ich ja auch satt), ging der Rest dann zurück.

Wir baten um die Rechnung und bekamen jeder noch einen Ouzo spendiert.

Meine Mutter fuhr mit uns zurück zum Campingplatz. Mittlerweile hatte es angefangen stark zu regnen. Wir verabschiedeten uns für heute von meiner Mutter und flüchteten ins trockene und warme Wohnmobil. Die Heizung stand auf Stufe 3 und wir lagen im Bett und machten uns auf die Reise in’s Land der Träume.

03.10.2019

Nachts hatte es noch ordentlich geregnet, aber als ich gegen 07:00 Uhr wach wurde, schien es trocken zu sein. Ich machte mich auf den Weg zu den Sanitäranlagen und nachdem ich fertig war und das Handtuch und den Kulturbeutel zurück zum Wohnmobil gebracht hatte, auf den Weg Brötchen zu besorgen.

Doch Moment mal! Wer hatte da so frech direkt neben unserem Wohnmobil geparkt?

Ach, ja. Meine Mutter, die sich am Vorabend nicht im Dunkeln und im Regen in ihre enge Parklücke beim Wohnwagen quetschen wollte.

Es ging zum „Euer Ostseemarkt“, wo wir am Vorabend kurz gehalten und durch einen Aushang erfahren hatten, dass die letzte Woche vor Saisonende für den Markt angebrochen war. Unsere Brötchenversorgung war also gesichert.

Ob es den „Euer Ostseemarkt“ so in dieser Form in der nächsten Saison geben wird, wird sich zeigen. Die Gemeinde Grömitz scheint es kleinen Unternehmen nicht so leicht zu machen. Der Verkaufswagen von Fischfeinkost Mandy & Moritz würde, wie mir verraten wurde, auch Freitag bis Sonntag ab 12:00 Uhr geöffnet haben.

Ich kaufte für uns und meine Mutter drei Brötchen: 1x Rosenbrötchen, dunkel, 1x Weizen-Doppelbrötchen, 1x Roggenbrötchen. Vor der Tür bemerkte ich, dass der Regen wieder einsetzte und machte mich einen Schritt schneller auf den Weg zurück zum Wohnmobil.

Gegen 10:00 Uhr war Caroline aufgestanden und fertig. Wir machten uns auf den Weg zu meiner Mutter, bezahlten aber vorher noch schnell die Platzmiete. Die zwei Nächte mit später Abreise würden uns 46,80 EUR (2x 22,00 EUR Stellplatz (Sparpreis) – 2x 2,00 EUR Anteil Strom + 4x 1,70 EUR Kurtaxe) kosten.

Bei meiner Mutter gab es ein leckeres Frühstück und später dann natürlich einen Frühschoppen in Form eines Radlers Alsterwassers. Wir tauschten unsere Urlaubsgeschichten aus, wobei meine Mutter das meiste schon im Blog gelesen hatte. Gegen Mittag verabschiedeten wir uns bis zum späten Nachmittag.

Zurück am Wohnmobil öffnete ich die beiden Revisionsöffnungen des Frischwassertanks und machte mich auf die Suche nach dem WM Aquatec Silvertex 120 Trinkwasser-Konservierer. Den musste ich nämlich noch entfernen.

Ganz hinten im Tank hatte sich das Netz versteckt. Ich fischte es aus dem Tank und entsorgte es. Nachdem das Bett wieder gemacht war, öffnete ich das Außengitter vom Kühlschrank um die Verdunsterschale zu entleeren.

Zum Öffnen muss der Riegel nach oben geschoben werden, was gar nicht so leicht ist. Dann aber kann die Blende problemlos entfernt werden.

Schon ist der Blick frei auf die Verdunsterschale. Ein geschickter Handgriff und sie ist entfernt. Wie ich dann feststellte, war ein Entleeren gar nicht nötig, da sie zerbrochen war und so kein Wasser sammeln konnte.

Ich bestellte kurzer Hand zwei Ersatzschalen im Internet. Ich hatte irgendwie das Gefühl, die könnten noch öfter kaputtgehen.

Abendessen im Klabautermann

Gegen 17:30 Uhr holte meine Mutter ihr Auto uns ab, um nach Grömitz zum Essen zu fahren. Wir hatten einen Tisch im Klabautermann bestellt.

Vor der Promenade, an der unser Restaurant lag, war ein recht großer Parkplatz, wo wir problemlos ein Plätzchen fanden. Wir bezahlten für zwei Stunden zwei Euro und machten uns auf den Weg zum Klabautermann.

Die Promenade war recht voll, das Restaurant hingegen recht leer. Dies würde sich zum späteren Abend hin umkehren. Die Gäste mit einer Reservierung waren hier klar im Vorteil. Wir bekamen einen Platz am Fenster mit Blick auf die Promenade und bestellten.

Wir wählten den Kapitänsteller (kleine, frisch geschlagene und panierte Schnitzelchen mit gebratenen Speckscheiben, geschwenkten Champignons, Spiegelei und Bratkartoffeln).

Caroline nahm dazu ein Aperol Spritz, ich wählte ein Radler Alsterwasser und vorweg, zum Aufwärmen, einen Pott Lumumba (Pott Schokolade mit Rum + Sahne).

Bevor die Nachspeise kam, huschte ich schnell auf die Promenade, um das tolle Licht- und Wolkenspiel während des Sonnenunterganges einzufangen. Ich hatte das schon die ganze Zeit durch das Fenster beobachtet und wollte es unbedingt festhalten.

Zurück am Platz kam auch schon die bestellte Nachspeise. Weil die allesamt so lecker aussahen, gibt es auch ein Foto der Nachspeise von meiner Mutter.

Meine Mutter wählte die leckere Creme brûlée mit karamellisierten Walnüssen und frischer Minze, Caroline bekam den hausgemachten Apfelstrudel mit Sahne und Vanillesoße und vor mir stand die gebackene Banane auf einem Birnenkompott mit frischem Chili, Vanilleeis und frischer Minze.

Wir bezahlten die Rechnung und verließen das Restaurant. Schnell noch ein letztes Foto von der Seebrücke bei Nacht gemacht und schon ging es zurück zum Campingplatz Porta del Sol.

Dort saßen wir noch für einen Moment im Wohnwagen meiner Mutter zusammen, bis wir müde wurden und uns für den Tag verabschiedeten.

04.10.2019

Am nächsten Morgen wunderte ich mich, warum es so kalt im Wohnmobil war. Hatte doch Caroline die Heizung in der Nacht einfach eine Stufe runtergestellt. Ich machte mich schnell auf den Weg zum Sanitärgebäude, um mich frisch zu machen.

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zum „Euer Ostseemarkt“ und kauften Brötchen. Dann kauften wir am Verkaufswagen von Fischfeinkost Mandy & Moritz Krabbensalat, Kartoffelsalat, Dorschfrikadellen und Matjes.

Danach gingen wir zu meiner Mutter und nahmen das verspätete Frühstück ein brunchten.

Abreise vom Campingplatz Porta del Sol

Um 15:25 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Wir erreichten unseren Abstellplatz um 16:43 Uhr.

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